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Bilanz der Verfolgung
von Falun Gong:
3.395 Foltertote dokumentiert
Zehntausende in Gefängnisse und Psychiatrische Anstalten gebracht
Mehr als 500.000 in Arbeitslager deportiert
Von 41.500 lebenden Menschen wurden Organe entnommen.
Millionen unschuldiger Menschen wurden über Nacht ihrer Arbeit, ihrer Wohnung oder ihrer Rente beraubt
Statistik Quelle (Englisch)

Organhandel / Konzentrationslager in China


Ein in Ottawa am 6. Juli 2006 bei einer Pressekonferenz veröffentlichter Untersuchungsbericht über die Transplantationspraktiken in China erregte internationales Aufsehen.  In einem 46 Seiten starken Untersuchungsbericht bestätigten der ehemalige kanadische Parlamentsabgeordnete und Staatssekretär für Asien und den Pazifikraum, David Kilgour, und der auf internationalem Parkett erfahrene und anerkannte Menschenrechtsanwalt, David Matas, die massive und fortgesetzte Ermordung von Menschen zum Zweck der Organentnahme für Transplantationen in China.

„Eine neue Form des Bösen“

In dem Untersuchungsbericht legen die beiden Kanadier die Beweise ihrer zweimonatigen Nachforschungen vor, die ihre anfänglichen Befürchtungen bestätigen. Nach eigenen unabhängigen Recherchen sind sie zu dem Schluss gekommen, dass weite Kreise in China, gedeckt von Staat und Militär, bis zum heutigen Tage nicht davor zurückschrecken, in großem Maßstab Menschenleben zu vernichten, um daraus Profit zu schlagen. Aufgrund von staatlichen Statistiken, zahlreichen Interviews mit Betroffenen und Telefonmitschnitten mit chinesischen Transplantationszentren haben sie eine Vielzahl an Beweisen sammeln können, die ein erschreckend düsteres Licht auf diese neue Form staatlicher Gewalt gegen Menschen in China werfen. David Matas zufolge stellten sie „eine Form des Bösen dar, die wir nun auf dem Planeten sehen müssen … eine neue Form des Bösen“, ähnlich dem Holocaust. Auf das Schärfste verurteilen sie das, was China bis zum heutigen Tag vor der Weltöffentlichkeit verheimlicht, als einen kriminellen Akt gegen die Menschlichkeit.

Vollständiger Artikel

Den Untersuchungsbericht zum Download als PDF-Datei: PDF-deutsch

Die Anhänge und Gesprächsaufzeichnungen zu dem Bericht finden Sie auf Englisch unter: http://investigation.go.saveinter.net/ und weitere Pressemitteilungen zu dem Thema unter /artikel/presse_national/1145345942.html

Auch gibt es ein ausführliches ABC Interview mit David Kilgour.

Nachrichten aus dieser Rubrik

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Menschenverachtende Methoden in Chinas Gefängnissen: Nur mit Glück konnte Liu Wei ihre Organe behalten
Von Sebastian Ramspeck

Dass es eine Frage von Leben oder Tod war, ahnte Liu Wei nicht: «Gab es in Ihrer Familie Erbkrankheiten?» Liu wusste nicht einmal, wonach der Gefängnisarzt sie eigentlich gefragt hatte, und erkundigte sich: «Erbkrankheiten, was ist das?» Der Arzt erklärte, gab Beispiele, schliesslich bejahte Liu: «Mein Grossvater ist an einer Herzkrankheit gestorben.»

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Vortrag von David Kilgour im DAI Heidelberg
Berlin (FDI) - Am 11. Januar 2010 sprach David Kilgour, ehemaliger kanadischer Parlamentsabgeordneter, Staatsanwalt und Mitautor des Buches "Bloody Harvest" (Blutige Ernte) im Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China. Unter den Zuhörern waren auch Ärzte und Professoren der Uni-Klinik Heidelberg.

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Bei seiner Deutschland-Reise machte er auch in Hamburg halt: David Matas, Verfasser von „Blutige Ernte", sprach kürzlich in der Hansestadt über die neuesten Entwicklungen in Sachen Organraub an lebenden Praktizierenden von Falun Gong in China.

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Pressemitteilung - 21.12.2008
Berlin / New York (FDI) - Der UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) hat in einer gesetzlich verbindlichen Entscheidung vom 21. November zu einer Untersuchung des illegalen Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden aufgerufen. Die Stellungnahme ist die jüngste in einer langen Reihe von Handlungen, die von Schriftstellern, Rechtsanwälten, Ärzten und Regierungsvertretern unternommen wurden um diese Verbrechen zu untersuchen und zu verurteilen. Das Falun Dafa-Informationszentrum bittet die Internationale Gemeinschaft dringend, sofort weitere Schritte zu unternehmen, um diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu untersuchen und zu beenden.

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Der Falun Dafa-Verein und die Minghui-Webseite riefen am 4. April 2006 die „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong“ ins Leben und fingen an, Beweise aus viele Quellen zu sammeln, die mit den Gräueltaten des Organraubs in China in Zusammenhang stehen. Nachfolgend werden einige kürzlich erhaltene Hinweise aufgeführt. Wir hoffen, dass die Menschen weiterhin mithelfen, die Wahrheit über die Funktionäre in Arbeitslagern, Gefängnissen und Krankenhäusern auf dem Festland China aufzudecken, welche bei der brutalen Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden heimlich zusammenarbeiten, damit wir die Verfolgung gemeinsam zu einem Ende bringen.

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In China wird trotz offiziellen Verbots illegaler Handel mit Organen von Gefangenen betrieben. Zwei Kanadier haben das dunkle Millionengeschäft aufgedeckt
Die Kanadier David Matas und David Kilgour sehen nicht aus wie zwei Männer, die einem Staat, noch dazu einem so mächtigen wie China, gefährlich werden könnten. Der hochgewachsene, schlanke Kilgour (64) lacht viel, seine stahlblauen Augen blitzen schelmisch. Matas (66), zierliche Statur, spricht dagegen ruhig und leise. Ernst blickt er durch seine goldumrandete Brille. Ein ungleiches Paar sind der frühere Staatssekretär im kanadischen Außenamt, Kilgour, und der renommierte Menschenrechtsanwalt Matas, deren Lebensweg sich in ihrer beider Heimatstadt Winnipeg kreuzte.

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Der Menschenrechtsanwalt David Matas über die systematische Organentnahme bei Gefangenen in China
Heidelberg. David Matas ist ein internationaler Menschenrechtsanwalt aus Kanada. Gemeinsam mit dem früheren Staatssekretär David Kilgour legte er einen aufsehenerregenden Bericht zu Anschuldigungen des Organraubs an Falun-Gong-Praktizierenden in China vor. Matas, der den Bericht am Dienstag der Bundesregierung überreicht hat, war auf Einladung der Internationalen Gesellschaft für Menscherechte am Deutsch Amerikanischen Institut in Heidelberg zu Gast.

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Frankfurter Briefkastenfirma vermittelte an Deutsche Organtransplantationen in China
Als V. Yohan dringend eine neue Leber brauchte, flog er in Begleitung eines Firmenvertreters nach China, ist auf der Internetseite von www.germany-medical.com zu lesen. Und weiter: „Er führt wieder ein neues glückliches Leben". So glücklich wie V. Yohan seien auch Olga F., Walter D. und die Familien Serugo gewesen. Mit Hilfe von Germany China Medical hätten auch sie in kurzer Zeit jeweils eine Leber, ein Herz und eine Niere bekommen.

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(aus "Swiss Transplant" Ausgaben 40 und 41 - 2007)
In einer Szene des Films « Der Sinn des Lebens » der britischen Komikertruppe Monty Python wird einem eingetragenen Organspender auf seinem Küchentisch kurzerhand mit allerlei Spengler und Schlosserwerkzeug die Leber entfernt. Auf das Argument des völlig entgeisterten Opfers, die Einwilligung zur Organspende gelte doch nur im Todesfall, erwidern die vermeintlichen Ärzte : «Kein Problem, es hat noch nie jemand überlebt, dem wir die Leber entfernt haben .»

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Hauptverdächtigter erzählt israelischer Zeitung, dass die Organe unter anderem von Falun Gong-Praktizierenden stammen
Vier Männer, die Millionen von Dollar, die sie von Patienten für Organtransplantationen in Asien bekamen, unterschlagen hatten, wurden letzte Woche in Israel festgenommen. Die Verhaftungen erfolgten nach monatelangen Untersuchungen. Der Hauptverdächtige gestand einer israelischen Zeitung, dass die Organe von chinesischen Todestraktinsassen und politischen Gefangenen, einschließlich Falun Gong-Praktizierenden, stammten.


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