
Unvollständigen Statistiken zufolge wurden seit dem 20 Juli 1999 über
3.336 Falun Gong-Praktizierende in über 30 Provinzen, selbstständigen Gebieten und Großstädten nachweislich zu Tode gefoltert. Nach Aussagen eines Militärarztes erreichte aber allein die Anzahl der in Sujiatun ermordeten Falun Gong- Praktizierenden über
6000. Mehrere
10.000 Praktizierende wurden zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Über
500.000 kamen ohne Gerichtsverfahren in Arbeitslager. Zehntausende wurden aus politischen Gründen in psychiatrische Anstalten eingewiesen. Unzählige Menschen haben ihre Arbeit, ihren Studienplatz oder ihre Familie verloren. Unzählige weitere befinden sich auf der Flucht.
Die verhältnismäßig niedrige Todeszahl erklärt sich daraus, dass das primäre Ziel der Verfolgung nicht in der physischen Vernichtung der Falun Gong-Praktizierenden besteht. Das Ziel von Zwangsarbeit und Folter liegt nicht darin körperlichen Tod herbeizuführen, sondern eine „Umerziehung" herbeizuführen; wobei jegliche der Partei nicht genehme Gedanken beseitigt werden sollen.
Diejenigen die ermordet wurden, waren fast ausschließlich solche, die auf diese Gehirnwäsche nicht „ansprachen". Im Folgenden finden sie die Namen der an Folter gestorbenen Falun Gong-Lernenden sowie eine Übersetzung der Hintergründe. Da wir nur sehr wenige Leute sind, die in ihrer Freizeit an der deutschen Version von Faluninfo.de arbeiten, sind einige der Texte noch nicht vollständig. Wir bitten dies zu entschuldigen.