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Frau Wei Fengju arbeitete als angesehene Lehrerin in der Dongfeng Mittelschule Nr. 4 in der nordost-chinesischen Provinz Jilin. Ende der 90er Jahre begann sie, Falun Gong zu lernen. Am 30. Dezember 1999, fünf Monate nach Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische Regime, appellierte sie in Peking an die chinesische Regierung ihre Politik rückgängig zu machen. Sie wurde rechtswidrig für ein Jahr in die Erste Abteilung des Heizuizi Zwangsarbeitslagers (Stadt Changchun) gesperrt, wo sie täglich 17 bis 20 Stunden arbeiten musste; sie wurde mit Elektrostäben an Brust und Mund geschockt, ihr Mund wurde dabei verunstaltet. Nach ihrer Freilassung im März 2001 setzte die Polizei die Belästigung und Schikane ihr gegenüber fort; die Schule verweigerte ihre Wiederanstellung. Ihr Ehemann ließ sich scheiden und Frau Wei musste alleine und ohne Arbeit für ihren 15-jährigen Sohn sorgen. Im Januar 2002 wurde Frau Wei erneut willkürlich festgenommen und für drei Jahre im Heizuizi Zwangsarbeitslager inhaftiert. Im Oktober 2005 wurde sie das dritte Mal nach Heizuizi gebracht, dieses Mal für eineinhalb Jahre. Während der Haftzeit verstarb ihre Mutter, aber Frau Wei durfte nicht an ihrem Begräbnis teilnehmen. Auch erlaubte das Lager nicht einen einzigen Besuch ihres 70 Jahre alten Vaters. Infolge der anhaltenden Haft bekam Frau Wei heftige Magenschmerzen und konnte nicht mehr essen. Sie fragte nach einem Arzt, was jedoch abgelehnt und nicht weiter beachtet wurde. Sie wurde am 30. April 2007 in extrem abgemagertem Zustand entlassen. Ihre körperliche Verfassung verschlechterte sich rapide, ihr Urin enthielt Blut. Sie starb am 12. Juli 2007 um 16.15 Uhr im Alter von 50 Jahren. Für den Tod von Frau Wei verantwortliche Beamte: Zhang Baocheng, Sekretär des örtlichen Politik- und Rechtskomitees: +86-437-6216968, +86-437-6210265 Zhang Zhiting, Dongfeng Polizeidirektor: +86-437-6222794, +86-13904375928 (mobil) Pan Dong, Leiter der Dongfeng Polizeistation: +86-437-6224393, +86-13504375166 (mobil) Li Wensheng, Leiter des 610-Büros in Dongfeng: +86-13504372728 (mobil) Gu Jiahai, Chef des Nationalen Sicherheitsteams: + 86-13904371222 (mobil), +86-437-6215022 Frau stirbt, nachdem man ihrer Familie mitgeteilt hat, dass sie nicht vor den Olympischen Spielen freigelassen würde Wang Minli, 43, war ehemalige Sekretärin der kommunistischen Jugendliga bei der städtischen Pelzfabrik in Jilin (Provinz Jilin). Seit 1999 war sie mehrere Male verhaftet und verfolgt worden. Der UNO-Sonderberichterstatter hat am 21. Mai 2003 ihre Freilassung gefordert. Am 15. März 2007 wurde Frau Wang wieder von einer Gruppe Beamter der Nationalen Sicherheitsabteilung der Polizeibehörde im Bezirk Changyi unter der Leitung von Du Xingze festgenommen. Sie inhaftierten sie im polizeilichen Trainingszentrum in der Yueshan Straße, Stadt Jilin; sie wurde dort von Beamten der nationalen Sicherheit geschlagen. Sie gossen ihr Senföl in die Augen, was zur Erblindung eines ihrer Augen führte und brachen ihr durch Schläge mit Holzstöcken ein Bein. Nach ihrer Verhaftung fragten die Familienangehörigen bei der nationalen Sicherheitsabteilung nach ihrem Befinden. Die Beamten gaben zur Antwort, dass sie sie vor den Olympischen Spielen 2008 weder verurteilen noch freilassen würden. Frau Wang verstarb plötzlich am 19. Juni 2007 gegen 14:00 Uhr. 58 Jahre alte Frau stirbt nach zwei Wochen Haft
Am 12. Mai 2007, als Frau Fu in der Wohnung einer älteren Mitpraktizierenden gerade ein Falun Gong Buch las, drangen plötzlich Beamte in die Wohnung ein und ergriffen die beiden. Frau Fu wurde ins Shisanli Haftzentrum der Stadt Zhangjiakou gebracht. Sie wurde so schwer gefoltert, dass sie sich in Lebensgefahr befand. Am 21. Mai 2007 erhielten ihre Angehörigen die Erlaubnis, sie nach Hause zu holen. Noch bevor sie sich jedoch erholt hatte, wurde sie von Meng Gang, Guo Long und anderen Beamten der Polizeiabteilung im Bezirk Qiaoxi am 4. Juni aus ihrer Wohnung entführt. Am 19. Juni 2007 informierte die Süd Mingde Polizeistation ihre Familie, dass Frau Fu am Tag zuvor verstorben sei. Informationen zufolge wurde Frau Fu im Shisanli Haftzentrum zwangsernährt. Diese Foltermethode wird von Gefängniswärtern oder Gefängnisinsassen durchgeführt. Sie führen einen harten Plastikschlauch durch die Nase oder den Mund ein und schieben ihn über den Rachen bis in den Magen. Dann werden die unterschiedlichsten Dinge, die von wässrigem Brei über Salzwasser bis hin zu menschlichem Urin und Fäkalien reichen, durch den Schlauch entweder in den Magen oder die Lunge geflößt, je nachdem wo der Schlauch steckt. Ca. 10 Prozent aller dokumentierten Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden durch Folter in Gewahrsam resultieren aus dieser Foltermethode. Obwohl noch nicht alle Einzelheiten bekannt sind, scheint es sich im Fall von Frau Fu auch so zugetragen zu haben. Verantwortliche Personen und Institutionen: Polizeiamt der Stadt Zhangjiakou: +86-313-8681234, +86-313-8688888 Leitung: +86-313-8682110 Leiter der Qiaoxi Polizeistation, Stadt Zhangjiakou: Zhang Yifan Leiter der Sicherheitsabteilung: Zhong Senlin: +86-313-8687325 (mobil) Leiter der Staatsanwaltschaft im Bezirk Qiaoxi, Stadt Zhangjiakou: Zhang Liang: +86-13703136881 (mobil), +86-313-8038126 (Büro), +86-313-4081158 (privat) Süd Mingde Polizeistation: +86-313-8072502 (Leiter: Meng Gang; stellvertretender Leiter: Guo Long) Polizeistation Xinhua Staße: +86-313-8032977 Leiter des Haftzentrums der Stadt Zhangjiakou: Cui Weidong: +86-313-4021947 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532 Internet: www.faluninfo.de; E-Mail: pm@falun-info.de
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 100 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind.
Seit 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.449 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
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