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Frau Liu Jizhi wohnt in einem Dorf in der Provinz Hebei, ist verheiratet und hat zwei Töchter, die noch zur Schule gehen. Anscheinend war die diesmalige Festnahme nicht ihre erste. Vor jedem „politisch empfindlichen Tag“ soll die Frau von der örtlichen Polizei in einen lokalen Regierungskomplex geschafft worden sein, oft wurde sie zu Geldzahlungen gezwungen: „Wenn Du wieder wagst Falun Gong zu üben, werde ich Dir Geldstrafen verpassen, bis Du pleite bist!“ schrie ein Beamter sie an Am 24. November 2005 gegen 20:00 Uhr, als Frau Liu Jizhi alleine zu Hause war, kletterten sieben Polizisten über die Mauer zu ihrem Haus. Im trüben Licht konnte Frau Liu erkennen, dass die Beamten Uniformen trugen, aber sie hielten sich an keinerlei Gesetze und hatten Frau Liu weder ihre Dienstausweise noch einen Durchsuchungsbefehl vorgezeigt. Sie hielten sie am Boden, während sie alles durchsuchten, das Notebook ihres Mannes, eine Kassette mit der Falun Gong Übungsmusik und einen Kassettenrekorder beschlagnahmten. Dann entführten sie Frau Liu zur Brigade des Dorfes. Von dort aus fuhr man sie in einem Polizeiwagen zur Wache. Dann begann das so genannte „Verhör“.
Sie wollten wissen, wie viele Leute in ihrem Dorf Falun Gong meditieren. Frau Liu antwortete, dass sie das nicht wüsste. Sofort stürzten Beamte auf sie los und prügelten mit Gummiknüppeln auf sie ein.
Dann zwang die Polizei sie, mit leicht gebeugten Beinen zu stehen – so lange, bis sie bewusstlos zu Boden fiel. Nachdem sie mehrmals auf diese Art misshandelt worden war, waren Frau Lius Hüften, Oberschenkel mit Druckstellen übersät und schwer verletzt. Ein Polizist fasste sie auf anzügliche Weise an und sagte zu ihr obszön: „Denkst Du, dass ich kaltblütig bin?“ Am 25. November 2005 um 14:00 Uhr brachte der Polizist He Xuejian Frau Liu in einen Raum mit zwei Betten. Auf einem der Betten lag ein Polizist mit dem Spitznamen Dajun. Er ist Anfang 30 und braungebrannt. Dann gab es noch einen anderen Polizisten um die 40 Jahre alt. Sein Nachname ist Wang. Als sie den Raum betraten, schlugen sie brutal auf Frau Liu ein. Dann presste er sie auf das Bett und fasste ihre Brüste an. He Xuejian riss ihr das T-Shirt hoch und verpasste ihr Stromschläge mit einem Elektroschocker. Während die Funken aus dem Elektroschocker sprangen, schrie He Xuejian immer wieder: „Das macht Spaß! Das macht Spaß!“ Der Polizist Wang sah zu und sagte in einem gemeinen Ton: „Schlag sie zusammen! Schlag sie zusammen!“ Dann verließ er den Raum. Obwohl Frau Liu sich heftig zur Wehr setzte und protestierte, riss He Xuejian ihr das T-Shirt vom Leib und setzte sich auf ihren Bauch. Dann begann er mit seinen Fingern in ihre Genitalien zu stoßen. Als nächstes wechselte er die Position, um ihr die Hose auszuziehen. Frau Liu versuchte sich zu verteidigen und bat immer wieder: „Es ist zu Deinem Besten! Tu mir das nicht an! Du bist Polizist! Du darfst keine Verbrechen begehen! Das ist falsch! Du bist ein junger Mann! Ich bin eine alte Frau. Bitte verschone mich!“ He Xuejian ignorierte Frau Liu, nahm seinen Penis heraus und drang gewaltsam in sie ein.
He sah zufrieden und befriedigt aus. Frau Liu brach in Tränen aus. Sie weinte und schluchzte. Sie verließ den Raum und sagte zu den anderen Falun Gong Übenden: „Er hat etwas Schreckliches getan! Er hat etwas Schreckliches getan! Ihr müsst vorsichtig sein!“ Dann rief He Xuejian die Falun Gong-Übende Han Yuzhi in den Raum und vergewaltigte sie. Während der zwei aufeinander folgenden Vergewaltigungen sah der junge Polizist mit dem Spitznamen Dajun zu, wie He Xuejian die zwei Falun Gong Übenden vergewaltigte. Nach der Vergewaltigung befahl die Polizei Frau Liu Jizhi den Boden zu wischen, die Räume und das Büro zu putzen. Frau Liu Jizhis Beine waren sehr schwach und sie war aufgrund des Schocks durch die Vergewaltigung geistesabwesend. Nachdem Frau Han Yuzhi vergewaltigt worden war, musste auch sie den Boden reinigen und die Polizeiautos waschen. In dieser Nacht ergriff He Xujian, der immer noch in Polizeiuniform war, Frau Liu und suchte in der Polizeiwache nach einem Raum, um sie wieder zu vergewaltigen. Doch er musste schließlich aufgeben, weil in jedem Raum Leute waren. Am 26. November, nachdem ihr Mann das „Lösegeld“ in Höhe von 3.000 Yuan bezahlt hatte, wurde die Praktizierenden nach Hause entlassen. [Anm.: Das durchschnittliche Monatseinkommen eines Stadtarbeiters in China beträgt ca. 500 Yuan]. Die Vergewaltigung hatte Frau Liu Jizhi traumatisiert. Auch ihr Ehemann und ihre Töchter waren von dem Vorfall schwer betroffen. Seit der Vergewaltigung muss Frau Liu jeden Tag weinen. Sie starrt nur noch leer vor sich hin. Oft ist sie völlig verwirrt und geistesabwesend. Es ist der Fall bekannt, dass Beamte des berüchtigten Masanjia-Arbeitslagers in der Provinz Liaoning 18 weibliche Falun Gong Praktizierende ausgezogen und nackt in eine Männerzelle geworfen hatten. Nach der Massenvergewaltigung leugnete das Masanjia-Arbeitslager sein Verbrechen nicht nur, sondern versuchte mit sämtlichen Mitteln alle Beweise für dieses Verbrechen zu vernichten. Wei Xingyan, eine Absolventin der Universität Chongqing in der Provinz Sichuan, war für das Üben von Falun Gong eingesperrt worden. Vor den Augen zweier weiblicher Gefängnisinsassen hatte ein Polizist sie vergewaltigt. Nachdem diese Tat aufgedeckt worden war, ließ die Polizei Wei Xingyan verlegen. Bis jetzt ist über ihren Verbleib nichts bekannt. Alle Falun Gong Praktizierenden, die geholfen haben dieses schreckliche Verbrechen aufzudecken, sind zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Universität Chongqing hat alle Informationen über Frau Weis Fakultät von der Webseite der Universität gelöscht und leugnet sogar die Existenz von Wei Xingyan.
Verbrecher, die Falun Gong Praktizierende in Zhuozhou verfolgen:
Silke Jelkic / www.minghui.de Chinesisches OriginalEnglische Version Deutsche Version
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