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[30.04.2004]
Li Yinglin`s misshandelter Körper als Beweis für die Folter in China


Am 5. November 2003 reiste Li von seiner Heimat in der Provinz Shandong nach Peking, um an die Führer der Regierung zu appellieren, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Li wurde sofort inhaftiert.



Nach seiner Freilassung neun Tage später sagte seine Frau Ji Yueying, dass ihn kaum wieder erkannt hatte. "Ich brachte meinen Mann sofort in das Nr. 7 Volkskrankenhaus," sagte Frau Ji.

In den darauffolgenden sechs Tagen erbrach Li sehr viel Blut, während er langsam das Bewusstsein verloren. Er starb am 20. November.


 

 

Diese Fotos wurden von Herrn Lis Frau aufgenommen. Sie zeigen mit welcher Brutalität die Pekinger Polizei vorgegangen war


Laut Aussage von Frau Ji ergab eine Autopsie des Leichnams ihres Mannes, dass seine Gallenblase stark geschrumpft und andere innere Organe schwer beschädigt waren, was auf schwere Prügel hindeutet, die Leber und der Dünndarm waren angeschwollen und er hatte sehr viel Blut verloren.

"Dies soll die sogenannte "beste Zeit der Menschenrechte in China sein," sagte Frau Ji, wobei sie sich auf die häufg genannte Behauptung der chinesischen Behörden bezog, dass für die Menschenrechte in China die "beste Periode" herrsche. Sie fügte hinzu: "Gegenwärtig werden in China Millionen von (Falun Gong) Praktizierenden von Jiang Zemins Unterstützern verfolgt und sogar ermordet. Sogar unsere Grundrechte werden uns entzogen."



       

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