Nach
seiner Freilassung neun Tage später sagte seine Frau Ji Yueying, dass
ihn kaum wieder erkannt hatte. "Ich brachte meinen Mann sofort in das
Nr. 7 Volkskrankenhaus," sagte Frau Ji. In
den darauffolgenden sechs Tagen erbrach Li sehr viel Blut, während er
langsam das Bewusstsein verloren. Er starb am 20. November.
Diese Fotos wurden von Herrn Lis Frau aufgenommen. Sie zeigen mit welcher Brutalität die Pekinger Polizei vorgegangen war
Laut
Aussage von Frau Ji ergab eine Autopsie des Leichnams ihres Mannes,
dass seine Gallenblase stark geschrumpft und andere innere Organe
schwer beschädigt waren, was auf schwere Prügel hindeutet, die Leber
und der Dünndarm waren angeschwollen und er hatte sehr viel Blut
verloren.
"Dies soll die sogenannte "beste Zeit
der Menschenrechte in China sein," sagte Frau Ji, wobei sie sich auf
die häufg genannte Behauptung der chinesischen Behörden bezog, dass für
die Menschenrechte in China die "beste Periode" herrsche. Sie fügte
hinzu: "Gegenwärtig werden in China Millionen von (Falun Gong)
Praktizierenden von Jiang Zemins Unterstützern verfolgt und sogar
ermordet. Sogar unsere Grundrechte werden uns entzogen."